Objekt

Wohnüberbauung Schüsspark Sei, Biel (BE)

Jahr

2013

Bauherrschaft

Genossenschaft Schüss Due

Nutzung/Raumprogramm

21 Geschoss-Wohnungen mit 3 ½ bis 4 ½ Zimmern und Atelier/Dienstleistungsfläsche

Leistungen Architeckt

Projektierung, Ausführungsplanung, Gestalt. Bauleitung, (64% SIA-Teilleistungen)

Ausführung

2011 - 2013

 

Baubeschrieb

Das markante, 8-geschossige Bauvolumen bildet den nord-östlichen Abschluss des Schüsspark-Areals im Zentrum Biels. An prominenter Stelle gelegen, in der Verlängerung der Schönistrasse und abgedreht zur Jurastrasse, übernimmt das Gebäude die Orthogonalität der westlich angrenzenden Schüsspark-Bauten. Durch die Schrägstellung entsteht zur Jurastrasse ein baumbestandener, dreieckförmiger Aussenraum, welcher als Vorbereich zum Eingang des Gebäudes dient. Gegen die Madretsch-Schüss wird das landschaftsarchitektonische Gestaltungskonzept des westlich anschliessenden Schüssparks Uno mit seinen geschwungenen Schotterflächen und abgerundeten Grünbereichen bis an die Jurastrasse weitergeführt.

Der 8-geschossige Baukörper gliedert sich in einen dreigeschossigen Sockel mit eingezogenen Loggias und fünf Obergeschossen mit markant auskragenden Aussenräumen. Der innere Gebäudeaufbau beruht auf einem zentralem Kernbereich mit der Erschliessung und drei windmühlenartig angeordneten Wohnungen pro Geschoss. Dadurch entstehen unterschiedlich ausgerichtete Wohnungen, welche jeweils optimal von Ihrer Orientierung profitieren. Im 1. und 2. Obergeschoss befinden sich jeweils drei kleinere 3 ½ Zimmer Wohnungen mit geschützten, in den Gebäudesockel eingezogenen Loggias. Vom 3. bis zum 7. Obergeschoss profitieren grosszügige 3 ½ und 4 ½ Zimmer-Wohnungen mit auskragenden Loggias vom einmaligen Blick über die Dächer Biels. Die periskopartig auskragenden Loggias respektive Erker fokussieren den Blick in die Weite. Gleichzeitig schützen die seitlich vorgezogenen Wände die Loggias vor Wind und Wetter. Der zusammengefasste Wohn-, Ess- und Kochbereich steht in starkem Bezug zur auskragenden Loggia. Zusammen mit den überhohen Räumen (2.65 m i. Licht) entsteht eine räumlich grosszügige Wirkung.